missio for life

Ein interaktiver Lernparcours für die 9. und 10. Klassen

An drei Tagen im Juni (14. bis 16.06.) war der Parcours „missio for life“ von Missio München auf Initiative der Fachschaft Religion im Mensa-Untergeschoss aufgebaut. Eine pädagogische Fachkraft von Missio führte die Schülerinnen und Schüler in die Thematik ein und betreute sie auf ihrem Weg durch drei Geschichten, die aus konkreten Hilfsprojekten entstanden sind.Die Jugendlichen Mercedes und Paulo auf den Philippinen sowie die frisch verheiratete Renu in Indien sind die Protagonisten, deren Schicksale die Jugendlichen in dem Parcours kennen lernten. In Form eines interaktiven Spiels, das sowohl Informationstexte als auch Anschauungsmaterial und Aufgaben enthielt, wurde der schwierige Alltag dieser jungen Menschen erfahrbar gemacht. Zitate von Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen:

„Ich habe durch den Parcours erfahren, dass manche Traditionen nicht gerade sinnvoll oder fair gegenüber Mädchen, Frauen und Jungs sind.“
„Mir war nicht bewusst, dass in vielen Ländern besonders oft Gewalt gegen Minderjährige ausgeübt wird."
„Ich fand die Themen sehr interessant, da ich nicht wusste, wie verbreitet das Problem der sexuellen Ausbeutung ist.“
„Neu waren für mich die Informationen über die katastrophale Situation in Gefängnissen auf den Philippinen.“
„Ich fand die Ausstellung sehr informativ und würde mich freuen, wenn es so etwas öfter geben würde, da man jugendgerecht auf die Thematik aufmerksam gemacht wird.“


La Bavière est la Bretagne en Allemagne

„Bayern ist die Bretagne Deutschlands.“ Auch dieses Jahr konnten sich wieder Schülerinnen und Schüler der 8. Und 9. Klassen im Rahmen eines Schüleraustausches davon überzeugen, dass der Ausspruch zwar überhaupt nicht für die Geographie, wohl aber für die Mentalität zutrifft. Die Schüler nahmen wieder tolle Eindrücke und Erfahrungen aus Dol-de-Bretagne mit und es entstand doch die ein oder andere Freundschaft, was zu einigen Tränen am Abfahrtstag führte.


Mit den Wortpiraten durch die Zeit

Über eine gelungene Veranstaltung freute sich das Organisations-Team des 1. Poetry Slams des GBA´s. Das Duo von Reimrausch konnte für den Slam eine hochkarätige Mannschaft gewinnen. Trotz des perfekten Grillwetters fanden sich über 100 Neugierige in der Aula ein, um sich von dieser neuen Veranstaltung am Gymnasium überzeugen zu lassen.

Den Auftakt machte Yannick Sellmann (München), der mit seinem Text, über Nerds und Computerfreaks, die „Latte hoch hängte". Eva Niedermaier (Bad Aibling) konnte wieder mit Ihren gewohnt nachdenklichen Texten punkten und Steven Thunder (Nürnberg) begeisterte mit seiner Linsensuppe und einem nicht ganz perfekten Tag.
Die Jury hatte im Verlauf des Abends die schwierige Aufgabe, die unterschiedlichen Texte der Slammer fair zu bewerten. Martin Sieper (Rosenheim) erzählte anschaulich von den eigenen Eindrücken als übergewichtiges Kind auf dem Fußballplatz, während Susanne Köse (Bad Endorf) mit dem schwierigen Thema Depression versuchte, das Publikum und die Jury für sich zu gewinnen. Darryl Kiermeier (München) verstand es, den Anwesenden das eigene „Ich" ans Herz zu legen und trotzdem darin Platz für die Mitmenschen zu reservieren. Den Abschluss der Runde machte MonChen (Kulmbach) mit einer schönen Zusammenfassung über das Leben als „Wortpirat" und beendete somit die Reise durch die Welt des gesprochenen Wortes.
Überraschen konnte Mani Eder (Vogtareuth), als er in der Rolle des rappenden Diplom-Psychologen das Publikum in seinen Bann zog und fast der Rapgruppe Rap Inc. Konkurrenz machte. Dieses junge Trio begeisterte das Publikum mit ihrem ersten eigenen Text „Zeit" und hätte damit auch mit den Slammern mithalten können. Mutig und durchaus gelungen beurteilten die Anwesenden den beherzten Auftritt des „Slam-Kückens" Caitlyn Laböck (Bad Aibling), die uns an diesem Abend für unseren Traum kämpfen ließ.



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Europatag
Informationsveranstaltung "Europa" in der Aula und im Erdgeschoss des Gymnasiums

11.07.2016,
Schnupperlehre der 10. Klassen
Alle Schüler/innen der 10. Klassen nehmen an einer zweiwöchigen Schnupperlehre in ausgewählten Betrieben teil.