
Medizin, Mobilität, Kommunikation, Umwelt- und Klimaschutz - das sind Themenbereiche, die jeden etwas angehen. Wie sehen Konzepte für die Zukunft aus? Besteht die Möglichkeit, dass Krankheiten wie Aids einmal geheilt werden können? Wie beeinflusst das Internet unser Leben, Wissenschaft und Forschung? Welche Möglichkeiten gibt es, die Umwelt zu schützen, aber dennoch den derzeitigen Lebensstandard zu bewahren?
In anderen Worten: wie wird unsere Zukunft aussehen?
Antworten auf diese Fragen kann man im Science Express finden, einem Zug mit zwölf Waggons, der in über 60 Städten Station macht um Interessierte und Wissensdurstige zu informieren, zu überraschen und weiter zu bilden.
Wir, die Klassen 10a/b, machten uns am 24. Juni auf zu unserer Expedition Zukunft. Ehrlich gesagt, hatten wir keine genaue Vorstellung, was uns am Münchner Hauptbahnhof erwarten würde. Zum Glück bekamen wir eine Führung durch die 12 Waggons, die von der Firma Siemens für uns organisiert worden war. Jeder Waggon war einem Thema gewidmet, speziell ausgestattet und individuell gestaltet. Leider waren die 90 Minuten, die uns zur Verfügung standen, viel zu kurz um das viele Bild-, Ton und Textmaterial umfassend aufzunehmen oder die verschiedenen spielerischen Versuche auszuprobieren. Auch war unsere Gruppe etwas groß und wir wurden immer wieder durch Gruppen gestört, die sich ohne Führer durch den Zug bewegten und den Vortrag störten.
Dennoch: das ausgestellte Material war so eindrucksvoll, dass uns die Exkursion zum Science Express noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Der Blick hinter die Kulissen von Wissenschaft und Forschung hat sich in jedem Fall gelohnt und eine Menge Denkanstöße und Eindrücke vermittelt.
Der Science Express ist eine Reise wert, doch wer sie antritt, sollte ein Menge Zeit einplanen. Es lohnt sich.
Alle Informationen gibt es unter: www.expedition-zukunft.org
(Tatjana Jans, 10b)





