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La Spezia

Italienaustausch
Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen in La Spezia
Liceo „G. Mazzini“ La Spezia – Gymnasium Bad Aibling

28. September bis 7. Oktober 2008

(OStR W. Fehle / StRin z.A. Dr. Scherbaum)

Tedeschi in Italia: Che casino! =) 

Erwartungsvolle Blicke, schwere Koffer, Gastgeschenke und für 10 Tage kein Schulalltag mehr. Nachdem im April die Italiener zu Gast in Bayern gewesen waren, waren es dieses Mal die deutschen Schüler, die die 10-stündige Zugfahrt auf sich nahmen.

Genauer gesagt führte uns der Schüleraustausch nach Italien in die Stadt La Spezia. Freudig erwarteten uns unsere Austauschpartner am Bahnhof und ehe man sich versah, saß man „zuhause“ bei der Gastfamilie und lernte schon die ersten Besonderheiten an Italien kennen. Zum Beispiel bevorzugen es die Italiener ein wunderbares 3-Gänge Menü ( Primo, Secondo, Dolce ) zu einer für uns Deutsche gewöhnungsbedürftigen Zeit, nämlich 9 Uhr abends, zu servieren. Das Essen war jedoch so gut wie immer buonissimo und man sah gerne über ein oder zwei zugenommene Kilo hinweg.

Schon am ersten Morgen brachten uns unsere Partner auf verschiedenste Weisen, z.B. mit dem Zug, dem Bus, auf Rollern oder in Autos, zu einem grauen großen Kasten mitten in La Spezia, der sich als Schule entpuppte. Auch wenn von außen recht trist, erstrahlte sie von innen durch die Herzlichkeit der studenti e professori in den schönsten Farben. Das üppige Empfangsessen (mit Pizza, Pasta, Focaccia, Dolci und vielem mehr) gleich am ersten Tag war rückblickend das Highlight unserer Schulbesuche. Denn ansonsten mussten auch wir Gäste den normalen Schulalltag über uns ergehen lassen.

Unser Aufenthalt in Italien wurde geprägt von vielen erlebnisreichen und schönen Ausflügen teils mit den Italienern, teils ohne.

Zu Fuß erkundeten wir sowohl La Spezia, mit seinen Geschäften, Focaccerien und einer Burg; als auch die Cinque Terre entlang der Küste auf dem berühmten Wanderweg „Via Amore“.

Mit dem Bus lernten wir das umliegende Land und die Städte kennen, z.B. Lucca und Genua, sowie eine in der Gegend bekannte Miesmuschelfarm  („stabulatore“). Allerdings nicht jeder mochte den typisch fischigen Geruch dieser Farm und so fand das ausgiebige Shoppen und Kaffeetrinken „alla dolce vita“ in den großen Städten mehr Anklang bei uns.

Besonders schön waren natürlich die Ausflüge und Aktivitäten zusammen mit unseren Austauschpartnern und innerhalb der Gastfamilien. Auch wenn es zeitweise regnete, konnten sie uns von Bella Italia überzeugen und dabei entstanden zahlreiche schöne fotografie und Erinnerungen. Vor allem das sehr nahe gelegene Meer begeisterte viele von uns Deutschen.

Die Tatsache, dass wir mit den Gastfamilien fast ausschließlich in der Fremdsprache reden mussten, wirkte sich in ogni caso positiv auf unsere Italienischkenntnisse aus. Vor allem alltägliche Begriffe sowie Ausrufe blieben uns schnell im Gedächtnis.

Man sieht, auch der zweite Teil des Schüleraustausches mit dem Liceo „G. Mazzini“ La Spezia war ein großer Erfolg.

Und so fiel uns allen zum 2. Mal der Abschied schwer und viele von uns spielen mit dem Gedanken die amici italiani noch mal zu besuchen!

Mit Gewissheit kann man sagen: "Lo scambio era bellissimo ! Grazie a tutti !" 
                                                                   (Hannah Ludwig, Veronika Baumann 11d)

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