



Smash - Boom - Bang
Zum neunten Mal fand am 3. Dezember 2009 in den "heiligen Hallen" des Gymnasiums die Neuauflage der traditionellen Badmintonnight, dieses Jahr mit Tischkicker- und Tischtennisturnier, statt. Nach Abgabe eines Tellers selbst gebackener Plätzchen durfte man nach Herzenslust aufschlagen, schmettern, verzweifeln, jubilieren, retournieren ...
Ab 19.00 Uhr spielten zehn Oberstufen-Schülerinnen in zwei Fünfergruppen gegeneinander und ermittelten anschließend in Platzierungsspielen die "Queen of the Court". Nach spannenden und hochklassigen Spielen setzte sich Steffi Gschwendtner vor Alexandra Spielberger und Luisa Eick durch.
Die Jungs hatten einen noch steinigeren Weg durch das Turnier zu bestreiten, denn bei ihnen wurden in Gruppenspielen erst einmal die Teilnehmer der "Kingrunde" (Erst- und Zweitplatzierte) sowie die Spieler der "Kongrunde" (Dritt- und Viertplatzierte) ermittelt. Erst danach standen sie sich im Double-Out-K.O.-Turnier gegenüber. Gegen 22.30 Uhr standen dann auch hier die Topspieler fest, die sich in spannenden Finals gegenüberstanden. In der "Kongrunde" gewann sehr knapp (15:12) Martin Halmannsegger gegen Tobias Winter. Dritter wurde André Jentzen.
King der "Kingrunde" wurde nach bravourösen Spielen Valentin Düsel, der das ultimative Nachtspiel gegen Lukas Kunze klar für sich entscheiden konnte. Nicht ganz so erfolgreich erging es seinem Bruder Moritz, der im kleinen Finale dem Mixedteam "Orlx" den Vortritt lassen musste.
Bei den Tischtennisathleten, die genauso wie die Tischkickerer eine Rangliste ausspielten, gewann Florian Ludwig vor Simon Forstner, die sich auf sehr hohem Niveau die Zelluloidkugel um die Ohren schmetterten. Am anderen grünen Tisch, dem mit den Metallstangen, duellierten sich Patrik Schindler und Chris Kamdani final, wobei Erstgenannter als Sieger vom Platz ging.
Zwischen all den Spielen blieb allerdings genügend Zeit, um die vom Sport-LK 12 liebevoll eingerichtete "Merry-X-mas-Black-Box" aufzusuchen, ein sofabestücktes Rekreationszentrum im lichterkettenblinkenden Hardcore-Adventsstil, um sich dort die leckeren Plätzchen einzuverleiben und mental auf die nächsten Begegnungen vorzubereiten.
Nachdem gegen 23.00 Uhr alle Bälle geschlagen, geschmettert, versenkt, die Preise und Urkunden gerecht verteilt worden waren, die vier Leerkörper keine Zahlen und Tabellen mehr sehen konnten (besonderer Dank an dieser Stelle an die Frauen Werner und Ortwein aus dem Rechenzentrum) und alle Spielzüge im Nachhinein ausdiskutiert waren, schlich man müde, aber durchaus glücklich aus den Hallen.
Matthias Lexa
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