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15. Naturwissenschaftliche Projektwoche

Dienstag, den 19.Oktober 2010:
Abendvortrag
Prof. Dr. Elmar Junker,
Hochschule Rosenheim

Dunkle Materie, Dunkle Energie –
Moderne Entwicklungen in der Kosmologie

Wie entstand das Weltall? Wie hat es sich entwickelt? Was bringt die Zukunft? Ist der Urknall eine „wilde Theorie“ oder gibt es Beweise? Viele neue Beobachtungsergebnisse haben unser Weltbild, wie es noch in den 90er Jahren dargestellt wurde, total verändert, zum Teil sogar auf den Kopf gestellt. Hochgenaue Messungen der Kosmischen Hintergrundstrahlung und die Beobachtung weit entfernter Supernovae mit Hilfe des Hubble-Space-Teleskops haben die Standardvorstellung von unserem Kosmos verändert.

Neben der positiven Botschaft, dass wir jetzt die Parameter unseres Universums sehr genau kennen, werden wir mit der Tatsache konfrontiert, dass unser Universum beschleunigt expandiert, und dass die uns bekannte Materie (aus Atomen mit Elektronen, Protonen und Neutronen) nur 4 % des Inhalts des Universums ausmacht; von den restlichen 96 % haben wir wenig oder keine Ahnung, was es sein könnte

 

Donnerstag, den 21.Oktober 2010:
Abendvortrag
Dr. Frank Trixler und Paul Hix,
Ludwig-Maximilians-Universität München

Einführung in die Nanotechnologie

Was ist Nanotechnologie genau?
Jeder hat schon einmal davon gehört, doch Genaueres wissen nur wenige. Zwei die es wissen müssen sind Dr. Trixler und Herr Hix. In einem interessanten Vortrag werden sie Ihnen einen kleinen Einblick in dieses immer wichtiger werdende Fachgebiet der Physik gewähren.

Ein spannender Abend ist garantiert, wir freuen uns auf Ihren Besuch, es lohnt sich!

 

 

Freitag, den 22. Oktober 2010
Abendvortrag
Prof. Dr. Martin Schottenloher,
Ludwig- Maximilians-Universität München

Spieltheorie - wie sich die besten Entscheidungen berechnen lassen

Sehr allgemeine Konfliktsituationen mit mehreren Akteuren (z.B. in der Wirtschaft) lassen sich in der Spieltheorie modellieren. Beispielsweise, wenn Akteure (sprich Firmen) miteinander konkurrieren oder es vorziehen ein Kartell zu bilden. Oder unter welchen Umständen eine Androhung einer Konkurrenzmaßnahme (z.B. Preiskampf) genügt, um den geplanten Markteintritt einer weiteren Firma abzuschrecken. Die spieltheoretischen Modelle haben natürlich nichts mit Spielerei zu tun, sie sind mathematische Modelle. Daher lassen sich die besten Strategien für jeden einzelnen Beteiligten auf diese Weise berechnen. Das hat viele Anwendungen in vielen Bereichen: Nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Biologie, wo es z.B. um die Ausbreitung von Mutationen in einer Population geht, in der Physik, wo Phasenübergänge spieltheoretisch modelliert werden, in der  Informatik, wo die Effizienz von Netzwerken mit Hilfe der Spieltheorie beantwortet werden, und Vieles mehr.

 

 

Workshops

Für alle Schüler des Gymnasium Bad Aibling von der 5. bis einschließlich 10. Klasse bot die naturwissenschaftliche Projektwoche spannende Nachmittagsaktivitäten.

Dienstag                  Mikroskopieren

                                 Papierschöpfen

Mittwoch                  Gummibärchen selber machen

                                 Schweineaugen sezieren

Donnerstag              Waldabenteuer

                                 Knobelrallye

         Nanotechnologie-Einführung

 

Sponsoren

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren für die großzügigen Spenden und bei unseren Referenten für ihre Teilnahme und die gute Zusammenarbeit!

Sponsoren:

KUR – APOTHEKE Bad Aibling
Bahnhofstr. 8
83043 Bad Aibling

 

LINDEN - APOTHEKE Bad Aibling

Lindenstraße 4
83043 Bad Aibling

 

ROSEN - APOTHEKE Bad Aibling

Rosenheimerstr. 4

83043 Bad Aibling

 

IT - Service Richter Bad Aibling

Marienplatz 8a

83043 Bad Aibling

 

 

 

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