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Schule

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DAS GYMNASIUM BAD AIBLING

Das Gymnasium Bad Aibling wurde 1974 gegründet. Sachaufwandsträger ist der Landkreis Rosenheim. Zusammen mit der Alpenland Wirtschaftschule und der Wilhelm-Leibl-Realschule bildet das Gymnasium das Schulzentrum Bad Aibling, das von über 3000 Schülerinnen und Schülern besucht wird.

Die derzeit 1500 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums werden von 120 Lehrkräften unterrichtet. Die Schule führt einen naturwissenschaftlich-technologischen Zweig (Sprachenfolge: Englisch, Latein/Französisch) und einen sprachlichen Zweig (Sprachenfolgen: Englisch, Latein, Französisch/Italienisch sowie Englisch, Französisch, Italienisch). Die Möglichkeit im Sprachlichen Gymnasium drei moderne Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Italienisch) erlernen zu können ist eine Besonderheit des Gymnasiums Bad Aibling.

In den Schuljahren 2006 bis 2009 lief ein Schulversuch "Laptopklasse", mit der Vorgabe, eine Klasse verstärkt auf der Basis von Computer gestütztem Unterricht mittels (von den Eltern gekaufter) Laptops zu unterrichten. Der Versuch wurde verschiedentlich evaluiert und konzeptionell modifiziert. Bei der Erstellung der technischen Voraussetzungen leistete der Sachaufwandsträger, der Landkreis Rosenheim, große Unterstützung.
Im Laufe dieses Schulversuches hat sich das Gymnasium Bad Aibling zu einem Zentrum für Computer gestützten Unterricht entwickelt. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Firmen wie Intel, HP, LogicSystems, Cotec. In umfangreichen schulinternen Fortbildungen wurde die Grundlage für die spezielle Unterrichtsform auf breiterer Basis geschaffen. Heute finden zahlreiche überregionale Fortbildungen am Gymnasium Bad Aibling statt, da hier sowohl die personellen als auch die ausstattungstechnischen und pädagogisch-konzeptionellen Voraussetzungen für derartige Veranstaltungen gegeben sind.
Die Erfahrungen mit dem Schulversuch "Laptopklasse" haben am Gymnasium Bad Aibling zu einer klaren Erkenntnis und einer ebenso klaren Schlussfolgerung geführt:
Der Mehrwert, der sich aus dieser Art von Unterricht ergibt, ist eindeutig, wobei es nicht um Noten geht, sondern um Kulturwerte und Fertigkeiten, die die Zukunft bestimmen werden. Aktuell erhalten daher alle Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen zu Beginn eines Schuljahres eine mehrtätgige Einführung in Computer gestützten Unterricht, als Vorbereitung auf Klassenprojekte, die bis zum Eintritt in die Oberstufe durchgeführt werden sollen. Ab Schuljahr 2010/2011 steht dazu ein Klassensatz Netbooks zur Verfügung, den die Schule durch die Unterstützung der "Stiftung Zukunft" der Sparkasse anschaffen konnte.
Der Unterricht wird in allen Jahrgangsstufen durch umfassende sozialintegrative Aktivitäten unterstützt und erweitert: Schullandheimaufenthalte in den 5. Klassen, Schulskikurse in den 7. Klassen, Austauschprogramme mit Partnerschulen in Australien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada. Klassenübergreifend arbeiten die Streitschlichter und verschiedene Integrations- und Präventionsprogramme. Wahlfächer und Arbeitskreise ergänzen das Unterrichtsangebot in allen Jahrgangsstufen (Photo- und Videokurse, SMV-Arbeitkreise usw.)

Die viel beachteten Leistungen im künstlerisch-literarischen Bereich (Theater-, Opern- und Musicalaufführungen, Schulkonzerte, Literaturtage, Naturwissenschaftliche Projekttage, Themen gebundene Aktionstage im "Finale") wurden u. a. mit dem Kulturpreis 2008 der Stadt Bad Aibling belohnt. Als Stützpunktschule für Basketball, Geräteturnen, Volleyball, Leichtathletik und Mountain-Biking arbeitet das Gymnasium eng mit den Sportvereinen der Region zusammen.

Gemeinsam mit dem Förderverein des Elternbeirates wurde ein pädagogisches Konzept realisiert, das Mittagsverpflegung in der Mensa, Hausaufgabenbetreuung sowie die Möglichkeit zu sportlichen oder künstlerischen Aktivitäten oder allgemeinem Lerntraining vorsieht und damit den Eltern eine offene Ganztagesschule anbietet.

Die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schülern hat am Gymnasium Bad Aibling eine lange Tradition. Aus dieser Zusammenarbeit erwuchs die Schulverfassung und schließlich das Schulparlament, das im Schuljahr 2005/2006 gegründet wurde und in dem je 11 Vertreter der Eltern, Lehrer und Schüler sitzen sowie der Schulleiter und sein ständiger Stellvertreter.

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