Besuch an der Gaigo-Oberschule Yokohama vom 18.10. bis 29.10.
Weder der Streik der Lokführer noch eine kurz vorher heranschwappende Grippewelle konnten verhindern, dass sich am 18. Oktober 19 Schülerinnen und Schüler, begleitet von Frau Wimmer und Herrn Winnerlein, pünktlich am Flughafen München versammelten, um sich auf die lange Reise via Kopenhagen und Tokio nach Yokohama zu machen.
Sehr müde, aber vollzählig erreichten wir schließlich die Gaigo-Oberschule. Nur ein Koffer hatte sich kurzfristig entschieden, noch einen kleinen Umweg (vielleicht über China oder Australien, wer weiß?) zu machen und traf erst einen Tag später ein.
Unser Aufenthalt an der Schule
Unsere Partnerschule glich einem Bienenstock, dann alle Schüler bereiteten gerade das zweitägige Schulfest vor, an dem wir am ersten Wochenende teilnehmen konnten.

- Die Gaigo-Flamencotruppe "Las Mariposas"

- Eine spontane Musikeinlage auf dem Gang

- Die sensationelle Cheerleader-Gruppe "Flippers"
Auch noch viele andere Programmpunkte warteten im Laufe der Woche auf uns: Wir lernten die Kunst der Kalligraphie und der Teezeremonie kennen, präsentierten bei der Willkommensfeier bayerische Lieder und Tänze und besuchten gemeinsam mit unseren Gastgebern verschiedene Tempel und Schreine in Kamakura. Außerdem nahmen wir am Schulunterricht unserer Partnerschule und einer benachbarten Grundschule teil.

- Schwerer als es aussieht: Kalligraphie

- Bei der Teezeremonie
Zugegeben: ein bisschen ungewohnt war unser Auftritt bei der "Welcome-Ceremony" für uns schon - aber den Gastgebern hat es (hoffentlich) gefallen.
Als Gastgeschenk überreichte Frau Wimmer ein Bild von unserer Schule.
In Kamakura

- Reinigung vor Betreten des Tempelbezirks

- Das obligatorische Gruppenfoto
Im Unterricht
In der benachbarten Grundschule
Unser Aufenthalt an der Schule endete mit einer turbulenten Abschiedsparty, bei der wir mit Hiphop und Lederhose demonstirerten, dass wir ebenso wie die Japaner Tradition und Moderne sehr gut unter den (Trachten-) Hut bringen können. Den Schlusspunkt der Party bildeten unsere einstudierten Volkstänze in der Multikulti-Version gemeinsam mit unseren japanischen Freunden und einer Gruppe von australischen Asutauschschülern - für alle ein unvergessliches Erlebnis!
In den Familien
Mindestens ebenso interessant und aufregend war es, die Lebensweise der japanischen Gastfamilien kennenzulernen. Alle waren begeistert von deren Herzlichkeit, staunten über so manche Besonderheit des Lebens und Wohnens in einer japanischen Familie und hatten aureichend Gelegenheit mit ihren Gastgebern gemeinsam die Attraktionen in und um Yokohama zu erkunden, wobei natürlich vor allem die Megacity Tokio, Disneyland, aber auch die nahe Pazifikküste und das Bergland rund um den Fuji-san begehrte Ausflugsziele waren.

- Einfach phantastisch: Tokio bei Nacht

- Tokyo-Tower

- Yokohama, Landmark-Tower

- Tokio-Asakusa
Fazit unserer Reise
Wir lernten ein Land voller Gegensätze kennen, in dem das Leben oft sehr anstrengend ist wegen der ständigen Hektik auf den langen Wegen in dauernd überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln, im Lärm der unendlich scheinenden Großstadt. Wir waren überwältigt von der berstenden Lebendigkeit und Fröhlichkeit der japanischen Jugendlichen in Schule und Freizeit und von der Herzlichkeit und Wärme in den Gastfamilien.















